Über die Vergabe des "Joseph Schmitt-Preises" entscheidet nach Ende
des Abgabetermins eine unabhängige Jury, die aus Vertretern der
Forschung über Internationale Jugendarbeit sowie der praktischen
Arbeit im Bereich Internationaler Jugendbegegnungen besteht:
Prof.
Dr. Andreas Thimmel studierte von 1980 -1987 Politikwissenschaft,
Pädagogik und Kommunikationswissenschaft, sowie Sozialpädagogik
in München und Münster. Danach war er als Referent bei verschiedenen
Trägern politischer Bildung tätig. Prof. Thimmel arbeitete von 1991-
2000 als Dozent für Politikwissenschaft und internationale/ interkulturelle
Fragen der Sozialen Arbeit in Erfurt, Mainz und Koblenz, bevor er
im Jahr 2000 am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität
Mainz bei Prof. Hamburger promovierte. Seit 2003 ist er Professor
für Wissenschaft der Sozialen Arbeit an der Fakulutät für Angewandte
Sozialwissenschaften der Fachhochschule Köln.
Benedikt
Widmaier studierte von 1980 - 1988 die Fächer Politikwissenschaft,
Mittlere und Neue Geschichte und Philosophie in Mainz und Bonn.
Bereits seit 1979 war er bis Anfang der 90er Jahre als freier Mitarbeiter
in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung, mit Schwerpunkt
in der deutschlandpolitischen und internationalen Arbeit tätig.
In diesem Bereich arbeitete er auch hauptamtlich mehrere Jahre,
bevor er schließlich 1998 die Leitung der Akademie für politische
und soziale Bildung der Diözese Mainz "Haus am Maiberg" übernahm.
Außerdem ist Widmaier seit 2002 Lehrbeauftragter am Institut für
Politikwissenschaft der Universität Mainz.
Beitrag von B. Widmaier im Forum
Jugendarbeit International 2006/2007
Peter
Runck studierte von 1981 bis 1989 Theologie und Sozialpädagogik
in Heidelberg und Ludwigshafen und war während seines Studiums ehrenamtlich
in der offenen Jugendarbeit der Stadt Ludwigshafen tätig. Nach seinem
Studium arbeitete er als pädagogischer Mitarbeiter für interkulturelle
Angelegenheiten beim Kulturdezernat Ludwigshafen. Für die Bürgerrechte
der Minderheit der deutschen Sinti und Roma engagierte sich Runck
als Mitarbeiter des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma
Rheinland- Pfalz sowie des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher
Sinti und Roma in Heidelberg. Seit 2001 ist er Geschäftsführer des
Internationalen Bauordens in Ludwigshafen, einer Organisation, die
Internationale Jugendbegegnungen in Workcamps fördert und organisiert.