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Folgende Examensarbeiten zum Thema Internationale Jugendarbeit
wurden bisher eingereicht:
Andre Backhaus
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Projektorientierung zwischen Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit -
Analyse eines internationalen Workcamps, Köln 2005.
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Diplomarbeit im Fachbereich Sozialpädagogik, Fachhochschule Köln,
Gutachter: Andreas Thimmel, Reiner Cousin.
Zusammenfassung:
Ziel dieser Arbeit ist es, mit Hilfe einer qualitativen Feldstudie
ein internationales Workcamp des Internationalen Bauordens (IBO)
auf seine Möglichkeiten des interkulturellen Lernens zu untersuchen
und so einen Beitrag zur Theoriebildung der Sozialen Arbeit zu leisten.
Hierbei handelt es sich um eine Projekt, bei dem die Teilnehmer
ausschließlich handwerkliche und körperliche Arbeit leisten. Der
Aspekt des Interkulturellen Lernens wird vor dem Hintergrund der
Qualitätskriterien des Bundes betrachtet, der den Internationalen
Bauorden durch Gewährung von Teilnehmerpauschalen bezuschusst. Der
Autor analysiert dabei das Projekt, Ziele des Projektträgers, den
Projektverlauf und die Gruppenbeziehungen während des Workcamps.
Anschließend wird versucht die gewonnenen Erkenntnisse auf Theorien
des interkulturellen Lernens anzuwenden. Anhand der Ergebnisse gibt
der Autor Empfehlungen zur Durchführung internationaler Workcamps
an die Träger Internationaler Jugendarbeit.
Christine Blome
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Qualitative Evaluation von Elementen eines entwicklungspolitischen
Bildungsprogramms - Ein Beitrag zur dokumentarischen Evaluationsforschung,
Berlin 2005.
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Diplomarbeit im Fachbereich Erziehungswissenschaft, Freie Universität
Berlin, Gutachter: Ralf Bohnsack, Iris Nentwig- Gesemann.
Zusammenfassung:
Die Arbeit dokumentiert den Verlauf und die Ergebnisse einer qualitativen
Evaluationsstudie, die mit dem neu entwickelten Ansatz der dokumentarischen
Evaluationsforschung durchgeführt wurde. Evaluationsgegenstand dieser
Studie sind zwei vom Global Education Network of Young Europeans
(GLEN) durchgeführte Vorbereitungsseminare zur binationalen Projektarbeit
in Ländern des 'Südens'. Erkenntnisinteresse der Studie sind Herausforderungen
und Chancen einer internationalen Zusammenarbeit von Studierenden
und jungen Berufstätigen aus Deutschland und verschiedenen mittel-
und osteuropäischen Ländern im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit.
Auftraggeber dieser Studie ist das ASA- Programm (Arbeits- und Studienaufenthalte
in Afrika, Asien, Lateinamerika und Süosteuropa) von InWEnt
(Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH).
Christina P. Braß
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Neue Wege im deutsch-israelischen Jugendaustausch. Unter
besonderer Berücksichtigung zentraler Elemente der internationalen
Jugendarbeit in der Bundesrepublik Deutschland, sowie der
Qualifizierung von Begegnungsleitern im deutsch- israelischen
Jugendaustausch, Saarbrücken 2004.
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Diplomarbeit im Studiengang 2004, Katholische Hochschule für Soziale
Arbeit Saarbrücken, Gutachterin: Margret Dörr.
Zusammenfassung:
Am Beispiel der DGB Jugend zeigt die Arbeit die Entwicklung, Strukturen
und Organisation des Deutsch- Israelischen Jugendaustausches auf.
Auf der Grundlage allgemeiner Theorien zur Internationalen Jugendarbeit
und deren Zielen, werden verschiedene bi- und multilaterale Jugendaustauschprogramme
vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen hier die Geschichte und die Besonderheiten
des Deutsch- Israelischen Jugendaustauschs. Im empirischen Teil
der Arbeit beschreibt die Autorin Motivationen und Bedeutungen,
die für die Teilnehmer an Qualifizierungskursen für deutsch- israelische
Begegnungsleiter verknüpft sind und fasst in einem Fazit die Anforderungen,
die sich an Fortbildungskurse für die deutsch- israelische Jugendarbeit
stellen, zusammen.
Robert Braun
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Offene Jugendarbeit in den Jugendzentren der Euregio Maas
Rhein - eine vergleichende Studie, Aachen 2005.
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Diplomarbeit im Studiengang Soziale Arbeit, Katholische Fachhochschule
NW, Gutachter: Ulrich Deller, Ben Bierings.
Zusammenfassung:
Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über
das Angebot der Offenen Jugendarbeit in Jugendzentren in den fünf
Regionen der Euregio 'Maas-Rhein' zwischen Deutschland, den Niederlanden
und Frankreich zu verschaffen. Seitdem es die neuen Euregio- Zertifikate
auch für Soziale Berufe gibt, wird im Bereich der Jugendarbeit
vermehrt eine Kooperation zwischen Regionen in Grenznähe gesucht.
Die Arbeitsweise bei den niederländischen und französischen
Nachbarn dieser Region soll untersucht und verglichen werden. Hierin
sieht der Autor die Möglichkeit, sich aus einer anderen Perspektive
mit Jugendarbeit auseinander zu setzen. Anschließend stellt
der Autor den Nutzen grenzüberschreitender Netzwerke für die Jugendarbeit
dar. Die Arbeit ist eine der ersten, die in dieser Form die euregionale
offene Jugenarbeit thematisiert.
Kerstin Brückner
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„Go East“- Freiwilligendienste für junge Deutsche in Osteuropa,
Nürnberg 2005.
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Diplomarbeit im Fachbereich Sozialwesen, Evangelische Fachhochschule
Nürnberg, Gutachter: Alfons Limbrunner, Richard Utz.
Zusammenfassung:
Inhalt der Arbeit sind die Entstehung und der Ausbau von internationalen
Freiwilligendiensten für junge Deutsche in Osteuropa im Rahmen der
EU- Osterweiterung. Die Autorin untersucht den heutigen Stellenwert
von freiwilligem Engagement in Deutschland und in der Lebenswelt
Jugendlicher. Weiterhin stellt sie Arten, Zielgruppen, Bedingungen
und Beweggründe von Freiwilligendiensten im Ausland dar. Der in
Osteuropa vergleichsweise junge zivilgesellschaftliche Sektor, in
den die Freiwilligenarbeit eingebettet ist, wird beschrieben und
die Organisationen, die in der Vermittlung und Zusammenarbeit mit
osteuropäischen Ländern arbeiten, benannt. Abschließend gibt die
Autorin einen Ausblick auf mögliche Veränderungen und Herausforderungen
im Bereich der Freiwilligendienste im europäischen Osten. Ziel der
Arbeit ist es, unter anderem eine umfassende Informationsbroschüre
zu Freiwilligendiensten in Osteuropa zu entwerfen, die am Ende der
Abhandlung steht.
Celine Chang
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Interkulturelles Lernen in Kurzzeitaustauschprogrammen - eine
Analyse der Wirkfaktoren und Lernprozesse am Beispiel eines
deutsch- japanischen Fachkräfteprogramms, Regensburg 2001.
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Diplomarbeit als Teil der Diplomprüfung für Psychologen, Universität
Regensburg.
Zusammenfassung:
Die Arbeit behandelt die interkulturellen Lernprozesse bei
Fachkräften der Jugendarbeit im Rahmen eines deutsch-
japanischen Austauschprogramms. Die Autorin stellt die Frage, inwieweit
diese kurzzeitigen Austauschprogramme einen nachhaltigen interkulturellen
Lernerfolg bieten. Der theoretische Teil der Arbeit beschäftigt
sich mit Begriffen, die für das Konzept des interkulturellen Lernens
notwendig sind. Als Basistheorie für die empirische Untersuchung
dient die Transformative Lerntheorie. Durch problemzentrierte Interviews
mit Teilnehmern an diesem Studienprogramm und deren inhaltlicher
Analyse will die Autorin herausfinden, welche Wirkfaktoren die interkulturellen
Lernprozesse der Teilnehmer beeinflussen und wie diese wirken.
Der zentrale Fokus liegt hierbei auf der Wechselwirkung zwischen
Person und Umwelt.
Vanessa Dalmann
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Begegnungen durch Kunst im interkulturellen Jugendaustausch.
Eine exemplarische Analyse von Konzept und Umsetzung des Jugendsymposiums
„Europa der Kulturen“, Hildesheim 2005.
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Diplomarbeit im Studiengang Kulturwissenschaften und ästhetische
Praxis, Universität Hildesheim, Gutachter: Volker Schubert, Saskia
Bender.
Zusammenfassung:
Anhand eines praktischen Beispiels aus dem Bereich des interkulturellen
Jugendaustauschs untersucht die Arbeit, welchen Einfluss die Auseinandersetzung
mit Kunst auf die Begegnung von Jugendlichen ausübt und wie sich
diese künstlerische Annäherung gestalten kann. Als Praxisbeispiel
wurde das deutsch- französische und europäische Jugendsymposium
"Europa der Kulturen" ausgewählt. Den Schwerpunkt der
Arbeit bildet die Analyse des Projektkonzeptes und dessen Umsetzung.
Nach der Darstellung von Theorien und Positionen zu interkulturellem
Lernen und ästhetisch- kultureller Bildung werden die beiden Konzepte
inhaltlich anhand des Projektbeispiels miteinander verknüpft. Anschließend
wird anhand verschiedener Dimensionen des Begegnungsbegriffs die
Rolle der Kunst analysiert. Abschließend steht eine Zusammenfassung
der allgemeinen Bedeutung der Kunst für den interkulturellen Jugendaustausch.
Anna Ehret
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Evaluation interkulturellen Lernens in Kurzzeitprogrammen
am Beispiel eines deutsch-japanischen Fachkräfteaustausches,
Regensburg 2002.
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Diplomarbeit als Teil der Diplomprüfung für Psychologen, Universität
Regensburg.
Zusammenfassung:
Die Arbeit baut auf der Diplomarbeit von Celine Chang auf und will
anhand eines selbstentwickelten Fragebogens nach dem Modell von
Kirkpatrick (1967) die Lernwirksamkeit des Deutsch- Japanischen
Studienprogramms für Fachkräfte der Jugendarbeit evaluieren. Der
auf der Grundlage qualitativer Interviews entstandene Fragebogen
fragt nach den Bedingungen und Ausmaß des interkulturellen Lernerfolges
bei den Teilnehmern der 8-12 wöchigen, also kurzfristigen,
Programme. Das Programm besteht seit 1971 und wird unterstützt
vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und
ist damit eines der am beständigsten geförderten Einzelprogramme
des internationalen Austauschs der Bundesrepublik. Ergebnis der
Evaluation ist ein deutlich höheres Lernpotential als vor der Befragung
angenommen. Aus den Ergebnissen lassen sich weitere konkrete Handlungsempfehlungen
für das Programm ableiten, welche abschließend von der Autorin zusammengefasst
werden.
Carolin Hacker
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Interkulturelles Lernen in der internationalen Jugendarbeit,
Hagen 2005.
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Magisterarbeit im Hauptfach Erziehungswissenschaft, Fernuniversität
Hagen, Gutachter: Raimund Pfundtner.
Zusammenfassung:
Ziel der Arbeit ist es, die Internationale Jugendarbeit konkret an
einem Seminarbeispiel dahingehend zu untersuchen, ob und wie sie
zu interkulturellem Lernen beitragen kann. Ausgehend von einer Vorstellung
der Internationalen Jugendarbeit als Praxis- und Lernfeld mit Zukunft,
geht die Autorin auf die Geschichte, inhaltliche Veränderungen und
normative Grundlagen nationaler und internationaler Jugendarbeit
ein. Anschließend werden Ziele und Begriffe des Interkulturellen
Lernens erläutert. Erfahrungen aus mehreren internationalen Jugendbegegnungen
aus Sicht von Teilnehmern und Teamern fließen in die Analyse mit
ein. Schließlich wird die Frage nach einem möglichen Transfer
der Erfahrungen aus internationalen Jugendbegegnungen und - seminaren
und deren Nachhaltigkeit gestellt.
Daniela Hilger
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Jugendferiencamps in Mecklenburg- Vorpommern und Schleswig-
Holstein - Aktuelle Strukturen und Tendenzen in den Regionen
Mecklenburgische Schweiz und Seenplatte sowie Holsteinische
Ostseeküste, Aachen 2005.
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Magisterarbeit in Geografie, Universität Aachen, Gutachterin: Claudia
Erdmann.
Zusammenfassung:
Ziel der Arbeit ist es, die aktuellen Strukturen und Tendenzen
für Jugendferiencamps in den Regionen Mecklenburgische Schweiz und
Seenplatte sowie Holsteinische Ostseeküste aufzuzeigen und zu erläutern.
Dafür geht die Untersuchung von den Anfängen des Jugendtourismus
in den Alten und Neuen Bundesländern aus und beleuchtet später den
heutigen jugendtouristischen Markt in Deutschland. Noch heute sind
die unterschiedlichen Entwicklungen des Jugendtourismus in Ost und
West durch deren Auswirkungen spürbar. Verschiedene Anbieter von
Feriencamps in den beiden Bundesländern werden untersucht und die
Beurteilung der Freizeiten durch die Jugendlichen Teilnehmer ausgewertet.
Die Autorin evaluiert die untersuchten Jugendfreizeiten abschließend
und gibt Handlungsempfehlungen für Kooperationen zwischen Tourismuswirtschaft
und Landesregierungen um zukünftige Maßnahmen zu verbessern.
Laura Hölzlwimmer
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Internationale Jugendbegegnung - IKK- Osteuropa: Eine Konstellation
bisher ungeachteter Synergieeffekte hinsichtlich interkulturellen
Lernens? Problemaufriss anhand deutsch-polnischer Begegnungen,
München 2005.
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Hausarbeit im Rahmen eines Seminars im Studiengang Osteuropastudien,
Ludwig-Maximilians- Universität München, Gutachterin: Dr. Galina
Koptelzewa.
Zusammenfassung:
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Überschneidungsfeldern von
interkultureller Kommunikation, Begegnungen von Jugendlichen
und der Integration der neuen europäischen Mitgliedsstaaten am Beispiel
Polens. Im Zentrum steht die Frage danach, wie wissenschaftliche
Forschungen und internationale Jugendbegegnungspraxis in Bezug auf
Osteuropa enger miteinander verzahnt werden könnten, um nützliche
Effekte für den Erwerb von Interkultureller Kompetenz zu erzielen.
Zunächst zeigt die Autorin mögliche Synergieeffekte zwischen Internationalen
Jugendbegegnungen und IKK Theorie auf. Anhand des Deutsch-Polnischen
Jugendwerks wird Osteuropa als Feld der Jugendbegegnungen dargestellt.
Mögliche Synergieeffekte zwischen Theorie und Praxis dieses Austausches
sollen aufgezeigt werden und auch in Bezug zu möglichen Problemen
gesetzt werden.
Christina Jolowicz
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„Und wie war`s?“ – Eine qualitative Untersuchung der Vorbereitung,
Begleitung und Nachbereitung des weltkirchlichen Friedensdienstes
des Bundes der deutschen katholischen Jugend unter besonderer
Berücksichtigung der Rückkehrersituation, Frankfurt (Oder)
2005.
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Abschlussarbeit Master of Arts Kulturwissenschaften, Europa Universität
Viadrana Frankfurt (Oder), Gutachter: Hartmut Schröder, Anna Schwarz.
Zusammenfassung:
Thema und Gegenstand der Arbeit ist die Perspektive ehemaliger
Freiwilliger auf die pädagogische Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung
internationaler Freiwilligendienste des Bundes der Deutschen Katholischen
Jugend (BDKJ) im Ausland. Ausgehend von theoretischen Überlegungen
zu freiwilligem Engagement Jugendlicher auf nationaler und internationaler
Ebene werden die Freiwilligendienste des BDKJ vorgestellt. Auf der
Grundlage des Kulturschockmodells nach Pedersen werden Anpassungsprobleme
der jungen Freiwilligen dargestellt, die bis zur Reakkulturation
zurück im Heimatland reichen können. Anhand einer qualitativen
empirischen Studie werden auch Probleme, die nach der Rückkehr
von Freiwilligen auftreten können, beschrieben, mögliche Kritikpunkte
aufgezeigt und Vorschläge zu deren Verbesserung formuliert.
Jutta Kaiser
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Stirbt der Pfadfinder aus? Das Reiseverhalten Jugendlicher,
unter besonderer Berücksichtigung von Gruppenreisen,
Trier 2005.
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Diplomarbeit im Fachbereich Geografie, Universität Trier, Gutachter:
Ingo Eberle, Einhard Hoffmann.
Zusammenfassung:
Gegenstand der Arbeit ist der deutsche Jugendtourismus unter besonderer
Berücksichtigung von Jugendgruppenreisen. Die Autorin geht sowohl
auf die theoretischen Grundlagen als auch auf historische Entwicklungen
und gegenwärtige Strukturen des Jugendreisemarktes ein. Das Reiseverhalten
Jugendlicher wird in Abhängigkeit von verschiedenen Einflussfaktoren
und unterschieden nach Reisearten beschrieben. Der empirische
Teil der Arbeit besteht aus Befragungen verschiedener Reiseveranstalter
zur Marktsituation und der Zielgruppe Jugendlicher im Alter von
12 bis 17 Jahren zu ihren Erfahrungen. Dabei werden Fragen nach
Motivationen, Gruppenprozessen und Bewertungen von Jugendfreizeiten
beantwortet. Abschließend gibt die Autorin eine Zusammenfassung
der Ergebnisse und versucht eine Prognose des zukünftigen Jugendreisemarkts
mit möglichen Handlungsstrategien zu geben.
Ken Kupzok
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Transkulturelles Lernen und Sexualität - erste Überlegungen
für eine neue Didaktik zum Transkulturellen Lernen im Kontext
von Sexualität, Halle/ Saale 2005.
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Diplomarbeit im Studiengang Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Fachhochschule
Merseburg, Gutachter: Konrad Weller, Thomas Tiltmann.
Zusammenfassung:
Grundlegender Gedanke dieser Arbeit ist die Verknüpfung von Transkulturellem
Lernen mit der Sexualpädagogik zu eine neuen Didaktik innerhalb
der kulturellen Bildungsarbeit. Ausgehend vom Konzept der Transkulturalität
nach Wolfgang Welsch grenzt der Autor dieses theoretisch gegenüber
dem veralteten Kulturverständnis ab. Eine neue Didaktik des transkulturellen
Lernens, dessen Bedeutung und Ziele stellt ein weiteres Kapitel
der Arbeit dar. Die Verbindung von Transkulturalität, Kultur und
Sexualität wird hergestellt und deren Relevanz für die kulturelle
Bildungsarbeit erläutert. So lassen sich die Erkenntnisse der Arbeit
für die Gestaltung von kulturellen Jugendbegegnungen und Konzeptionen
für Fortbildungen anwenden.
Florian Lehner
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Die Gruppenleitung im sozialpädagogischen Handlungsfeld
des Workcamps. Lebenswelten, Motivationen und Zufriedenheit
von jungen, freiwillig engagierten in der außerschulischen
politischen Jugendbildung am Beispiel der Internationalen
Jugendgemeinschaftsdienste e.V., Bamberg 2004.
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Diplomarbeit im Studiengang Berufspädagogik, Otto-Friedrich-Universität
Bamberg, Gutachter: Claus Mühlfeld.
Zusammenfassung:
Die Arbeit beschäftigt sich mit Motivationen und Erfahrungen Freiwilliger,
die sich als Gruppenleiter für internationale Gemeinschaftsdienste
bei den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten e.V. (IJGD)
ausbilden lassen. Die Evaluation geschah anhand eines neu entwickelten
Fragebogens für Gruppenleiter. Hierbei wird sowohl die Ausbildung
in ihrem Ablauf beschrieben, als auch die Anforderungen, welche
an die Gruppenleiter gestellt werden. Die Einordnung der Tätigkeit
als Gruppenleiter in die Biographie der Teilnehmer spielt eine weitere
Rolle. Außerdem klärt der Autor Fragen nach der Zusammenarbeit zwischen
diesen ehrenamtlichen Mitarbeitern des IJGD und den hauptamtlich
Beschäftigten. Schließlich werden Fragen zu Kooperationsmöglichkeiten
zwischen Schule und außerschulischen Bildungsträgern beantwortet.
Ilka Leisenheimer
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„Europa bilden?!“ – Europapolitische Bildungsarbeit in der
Analyse, Trier 2004.
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Magisterarbeit im Fach Politikwissenschaften, Universität Trier,
Gutachter: Sebastian Harnisch, Joachim Schild.
Zusammenfassung:
Gegenstand dieser Arbeit ist die Untersuchung europapolitischer
Bildungsarbeit als einer Möglichkeit der Einflussnahme auf europäische
Bewusstseinsbildung der Bürger. Dieses Bewusstsein wird als Voraussetzung
für die Bildung einer europäischen Identität gesehen, welche notwendig
sei für einen langfristigen Integrationsprozess. Hierzu stellt
die Autorin nationale und supranationale Programme der
europäischen Bildungsarbeit überblicksartig dar und
vergleicht diese anhand von Programmen der Länder Deutschland und
Italien. Hierbei werden schulische und außerschulische Bildung gegenüber
gestellt. Im empirischen Teil der Arbeit stellt die Autorin
anhand zweier Bildungseinrichtungen mit europapolitischem Schwerpunkt
konkrete Intentionen und Wirkungen der Programme auf die Teilnehmer
vor. Anhand der Auswertung von Seminaren möchte die Autorin Hinweise
geben, welche Möglichkeiten zur Stärkung eines gemeinsamen europäischen
Bewusstseins durch europapolitische Jugendbildungsarbeit bestehen.
Angela Lohmüller
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Freiwilligendienste junger Menschen in und aus Mittel- und
Osteuropa. Grundverständnis, politische Hintergründe und Problemkonstellationen.
Bamberg o.J. (2003).
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Diplomarbeit im Fachhochschulstudiengang Soziale Arbeit, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Gutachter: M. Helmbrecht, E. Ploil.
Zusammenfassung:
Gegenstand der Arbeit sind der Nutzen von Freiwilligendienste in
Ost- und Mittelosteuropa für den Integrationsprozess im Rahmen der
EU-Osterweiterung. Nach theoretischen Grundlagen zum Thema Freiwilligendienste
und der Vorstellung einiger Programme für freiwilliges Engagement
junger Deutscher im Ausland geht die Autorin insbesondere auf die
Hintergründe, Bedeutungen und verschiedenen Möglichkeiten eines
Freiwilligendienstes in Osteuropa ein. Der empirische Teil der Arbeit
wertet Interviews mit sechs Jugendlichen, die ihren Freiwilligendienst
in Osteuropa absolviert haben, aus. Hieraus fasst die Autorin vor
allem individuelle Problemkonstellationen und Bewältigungsstrategien
zusammen. Aus den Untersuchungen sollen Hinweise für die Vorbereitung
und Beratung zukünftiger Freiwilliger entstehen. Schließlich geht
die Arbeit auf die Bedeutung freiwilligen Engagements als Feld der
Sozialen Arbeit ein und stellt Freiwilligenzentren als Brückeninstanzen
zwischen Freiwilligen und Trägerorganisationen vor.
Brigitte Mayr
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Freiwilligendienste in Israel als Lernfeld für junge Erwachsene,
Benediktbeuren 2005.
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Diplomarbeit zur Abschlussprüfung als Dipl. Sozialpäd. (FH), Katholische
Stiftungsfachhochschule München, Gutachter: Franz Schmid.
Zusammenfassung:
Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Freiwilligendiensten für
junge Menschen in Israel, die der Deutsche Verein vom Heiligen Lande
(DVHL) vermittelt und unterstützt. Ausgehend von der Definition
der Zielgruppe und der Geschichte internationaler Freiwilligendienste
werden konkrete Erfahrungen aus den Freiwilligendiensten beim DVHL
vorgestellt. Mit Hilfe von Fragebögen werden Motivation, Vorbereitung
und Erlebnisse Freiwilliger während ihres Aufenthalts in Israel
evaluiert. Anschließend wird auf Veränderungen bei den jungen Erwachsenen
eingegangen, die sich durch den Freiwilligendienst ergeben haben.
Zuletzt wird eine junge Initiative vorgestellt, die aus ehemaligen
VolontärInnen besteht, die sich auf verschiedene Arten mit ihren
Erfahrungen weiter gemeinsam für den Freiwilligendienst und Israel
engagieren.
Kerstin Oschmann
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Das Workcamp als Ort interkulturellen Lernens - Möglichkeiten
und Grenzen des Interkulturellen Lernens in internationalen
Begegnungen am Beispiel internationaler Workcamps der IJGD,
Berlin 2002.
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Masterthesis im Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie,
Freie Universität Berlin, Gutachter: Hermann Veith, Gerhard Harder.
Zusammenfassung:
Die Arbeit beschäftigt sich mit so genannten kurzfristigen Austauschprogrammen
im Rahmen internationaler Workcamps und deren Beitrag zum interkulturellen
Lernen. Die Autorin geht von den theoretischen Konzepten der Kultur
und des Interkulturellen Lernens aus und beschreibt die Elemente
im interkulturellen Lernprozess und deren Stellenwert bei der Vorbereitung
und während internationaler Workcamps. Anhand der Organisation "Internationale
Jugendgemeinschaftsdienste" wird ein Träger von Workcamps vorgestellt
und dabei speziell auf Camps in der Dritten Welt Bezug genommen.
Durch Befragungen von zukünftigen und ehemaligen Teilnehmern von
Workcamps in der Dritten Welt, sollen die Erwartungen der Teilnehmer
mit ihren tatsächlichen Erfahrungen verglichen werden und so der
interkulturelle Lernerfolg evaluiert werden. Den Abschluss bildet
eine Zusammenfassung der Ergebnisse und Handlungsvorschläge der
Autorin für eine effektivere Gestaltung von Vorbereitung und Durchführung
der Workcamps.
Raphael Andreas Ott
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Internationale Jugendarbeit in Europa - europäische Jugendarbeit?,
Mainz 2005.
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Diplomarbeit im Fachbereich Erziehungswissenschaft, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Gutachter: F. Hamburger.
Zusammenfassung:
Gegenstand der Arbeit sind nationale und supranationale Träger
der europäisch orientierten Jugendarbeit in der Europäischen Union.
Der Autor stellt ausgehend von Theorien der Internationalen Jugendarbeit,
drei deutsche bilaterale Förderorganisationen der Internationalen
Jugendarbeit und das EU-Aktionsprogramm JUGEND vor. Hierdurch sollen
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Trägern auf nationaler
und europäischer Ebene geklärt werden. Besonderes Augenmerk der
Untersuchung liegt dabei auf den Jugendbegegnungen. Der aktuelle
wissenschaftliche Diskurs im Bereich Internationale Jugendarbeit
wird vorgestellt und der Autor positioniert sich einem Fazit kritisch
dazu.
Judith Rickert, Carolin Rosenthal
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Kompetenzerwerb in der Interkulturellen Kommunikation, Koblenz
2005.
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Diplomarbeit im Fachbereich Sozialwesen, Fachhochschule Koblenz,
Gutachter: Günter J. Friesenhahn, Friedrich W. Seibel.
Zusammenfassung:
Das Ziel dieser Arbeit soll es sein, Wissen über interkulturelle
Kommunikation zusammenzutragen und Wege aufzuzeigen, durch die ein
verständnisvoller Umgang mit fremden Kulturen gefördert und somit
ein Auslandsaufenthalt erleichtert werden kann. So geben die Autorinnen
zuerst einen allgemeinen Überblick über den Theoriestand im Bereich
der Interkulturellen Kommunikation. Außerdem klären sie mit dem
Thema verbundene wichtige Begriffe wie 'Nation', 'Ethnizität' und
'Identität'. Eine gelungene Kommunikation wird in einem weiteren
Kapitel als notwendige Voraussetzung für die interkulturelle Kooperation
vorgestellt und verschiedene Theorien dazu erläutert. Die Verbindung
zur praktischen Umsetzung der Theorie bildet eine Broschüre, welche
die Autoren zur Vorbereitung von Studenten auf Auslandsaufenthalte
und interkulturelle Begegnungen entwarfen. Abschließend wird evaluiert,
inwiefern Wissen über Interkulturelle Kommunikation einen verständnisvollen
Umgang mit fremden Kulturen fördert und somit einen Auslandaufenthalt
erleichtert.
Tobias Schlichter
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Zurück zu den Wurzeln - Ethnographie einer interkulturellen
Gruppenreise von Jugendlichen nach Kasachstan, Ludwigsburg
2004.
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Diplomarbeit im Fachbereich Sozialarbeit/ Sozialpädagogik, Evangelische
Fachhochschule Reutlingen- Ludwigsburg, Gutachter: Ute Hennige,
Josef Jerg.
Zusammenfassung:
Inhalt der Arbeit ist die Beschreibung einer durch Träger der kommunalen
Jugendarbeit organisierten interkulturellen Gruppenreise mit jugendlichen
Aussiedlern und Deutschen in das Herkunftsland der Aussiedler nach
Kasachstan. Das durch den Autor sozialpädagogisch mitbetreute Projekt
war Teil eines Integrationsprogramms für junge Aussiedler in Deutschland,
das helfen sollte, die Trennungserfahrungen vom Herkunftsland positiv
zu verarbeiten. Ausgehend von der Vorstellung des Reiseziels Kasachstan
wird die Reisegruppe, insbesondere die Situation der "rückkehrenden
Aussiedler und Aussiedlerinnen" beschrieben. Die Erfahrungen
auf der Reise werden anhand zweier Portraits analysiert, wobei besonders
der individuelle Stellenwert einer interkulturellen Begegnung und
die Auswirkungen der Rückkehr ins Herkunftsland ins Blickfeld der
Analyse rücken. Abschließend wird das Projekt einer Evaluation in
Bezug auf seine Ziele unterzogen und der Autor zeigt mögliche Perspektiven
der Internationalen Jugendarbeit in Verbindung mit Integrationsarbeit
auf.
Sandra Steinberg
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Grundlagen freiwilligen Engagements - Eine empirische Studie
zur Motivation männlicher Teilnehmer an Workcamps, Münster
2004.
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Diplomarbeit in Pädagogik, Westfälische Wilhelms-Universität Münster,
Gutachter: Böllert, Bergs- Winkels.
Zusammenfassung:
Gegenstand der Arbeit ist der in Relation zur Gesamtteilnehmerzahl
geringe Anteil männlicher Teilnehmer an internationalen Austauschprogrammen
des Service Civil International (SCI). Anhand einer empirischen
Studie versucht die Autorin die gegenwärtigen Motivationen von ehemaligen
Teilnehmern zu erforschen. Wichtiger inhaltlicher Schwerpunkt ist
es, herauszufinden, wie mehr männliche Teilnehmer für internationale
Workcamps gewonnen werden können. Der theoretische Teil der Arbeit
gibt zunächst einen Überblick über Formen des freiwilligen Engagements,
dessen Bedeutung und die derzeitigen Tendenzen, danach wird der
SCI, das Konzept der Workcamps und die Bedeutung von Freiwilligen
für den SCI vorgestellt. Mit Hilfe eines Onlinefragebogens werden
die Befragten sowohl nach den von ihnen bevorzugten Projekten,
als auch nach verschiedenen Zielen und Motivationen, die vor allem
Männer mit einem freiwilligen Engagement im Rahmen von Workcamps
verbinden, sowie nach bevorzugten Ländern eines Engagements befragt.
Anschließend werden Lösungsstrategien zur Verbesserung der "Männerquote"
im Freiwilligenbereich entwickelt.
Veronika Stoll
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Deutsch-französische Jugendbegegnungen: Veränderte Zielsetzungen
von 1945 bis 2005, Regensburg 2005.
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Bachelorarbeit im Fach Deutsch-französische Studien, Universität
Regensburg, Gutachter: Jochen Mecke, Herrmann Wetzel.
Zusammenfassung:
Die Arbeit untersucht die Ziele und Bedeutung des deutsch-französischen
Jugendaustauschs von der Entstehung nach dem zweiten Weltkrieg bis
heute. Die Autorin ordnet den binationalen Jugendaustausch dabei
in die Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen nach 1945
ein. Anschließend wird die Entwicklung der Zielsetzungen und
der Inhalte der Begegnungen bis heute dargestellt. Ein Blick auf
die Öffentlichkeitswirksamkeit der Jugendprogramme und die Beurteilung
durch die Betroffenen führt zu einer Qualitätsdiskussion der Programme,
zeigt Kritikpunkte auf und wirft das Augenmerk auf neue Positionierungen
und Aufgabenfelder der internationalen Jugendarbeit. Ein Ausblick
auf die Zukunft der deutsch-französischen sowie der internationalen
Jugendarbeit schließt die Arbeit ab.
Annette Wehning, Christine Kehrer
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Konzeptionelle Überlegungen zur sozialpädagogischen Begleitung
von Freiwilligen für das Wagnis eines sozialmotivierten Arbeitsaufenthaltes
in Lateinamerika, Darmstadt 2002.
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Diplomarbeit im Fachbereich Sozialpädagogik,
Ev. Fachhochschule Darmstadt, Gutachter: Winfried Seelisch, Marlies
W. Fröse.
Zusammenfassung:
Gegenstand der Arbeit ist die Darstellung der
Relevanz einer intensiven sozialpädagogischen Begleitung und die
Entwicklung eines programmatischen Konzepts im Rahmen eines sozialmotivierten
Freiwilligendienstes in Lateinamerika. Ungeachtet der hohen Herausforderungen,
die ein Arbeitseinsatz in einem Land der Dritten Welt mit sich bringt,
ist die Vorbereitung und Betreuung durch Entsendeorganisationen
oftmals unzureichend. Die Autorinnen wollen mit ihrem Beitrag ein
inhaltliches Konzept zur Anwendung in der Praxis der Freiwilligenarbeit
liefern. Zunächst gehen sie dabei auf Motivationen, Rahmenbedingungen
und Ziele internationaler Freiwilligendienste ein. Anschließend
wird das theoretische Konzept der interkulturellen Begegnungen erläutert,
ihre Chancen und Probleme dargestellt. Ein weiteres Kapitel beschäftigt
sich mit Inhalten und Relevanz sozialpädagogischer Begleitung für
Freiwillige in Lateinamerika.
Anne Winkelmann
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Internationale Jugendarbeit im Kontext
von Globalisierung, Migration und Modernisierung. Auf dem
Weg zu einer theoretischen Fundierung, Oldenburg 2004.
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Diplomarbeit im Studiengang Interkulturelle Pädagogik,
Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg,
Gutachter: Rudolf Leiprecht, Wolfgang Nitsch.
Zusammenfassung:
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Internationale
Jugendarbeit auf die Angemessenheit ihrer theoretischen Ansätze
im Hinblick auf die gesellschaftlichen Veränderungsprozesse Globalisierung,
Migration und Modernisierung sowie neuere wissenschaftliche Erkenntnisse
zu befragen und diese Erkenntnisse in eine neue theoretische Fundierung
der Internationalen Jugendarbeit zu integrieren. Die theoretische
Einführung in das Thema bilden formale Aspekte und geschichtliche
Entwicklungen der Internationalen Jugendarbeit. Die Auswirkungen
aktueller makrosoziologischer Veränderungen auf die Lebenswelt von
Jugendlichen und auf das Feld der Internationalen Jugendarbeit wird
in einem weiteren Kapitel dargestellt. Theorien und Konzepte der
Internationalen Jugendarbeit werden im Hinblick auf ihre Relevanz
im Kontext der besprochenen Veränderungsprozesse kritisch diskutiert.
Abschließend entwickelt die Autorin aus aktuellen Denkansätzen und
Perspektiven der Internationalen Jugendarbeit einen Anforderungskatalog
an die Weiterentwicklung einer Theorie zur Internationalen Jugendarbeit.
Die vollständigen Versionen der eingereichten Arbeiten können
eingesehen werden im Institut für Sozialpädagogik der Fachhochschule
Köln, Haus am Maiberg, Heppenheim, und im Büro des Internationalen
Bauordens in Worms.
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